Mi | 26. April | Ausstellungseröffnung "Erkundungen"
19:30 Uhr

Kunstausstellung "Erkundungen“

Alicia Jäger, Alina Gorny und Matthias Plenkmann präsentieren druckgraphische Arbeiten zwischen Weltbetrachtung und Materialerkundung.

Bei der Ausstellungseröffnung spricht Prof. Dr. Bettina van Haaren.

Alicia Jäger
geboren 1988 in Bochum
lebt und arbeitet in Bochum und Dortmund.
Studium der Kunst seit 2009 an der Technischen Universität Dortmund mit dem Schwerpunkt Malerei und Graphik bei Jan Kolata und Bettina van Haaren. Bis 2014 Studium der Kulturanthropologie des Textilen. In einem Wechselspiel von bewusster Bildsetzung, dem Einbeziehen von spezifischen Materialeigenarten und dem Zufall als bildnerisches Mittel, verfolge ich in meiner künstlerischen Praxis eine untersuchend-experimentelle Vorgehensweise, bei der eine prozessuale Bildfindung im Vordergrund steht. Langes Schauen, Abwägen und Erinnern sind für mich ebenso Teil des Prozesses wie das Vergessen von Erkanntem und die Einnahme der passiven Rolle eines Zuschauenden. Die Farbe Schwarz und die damit verbundene Vielfalt an Tonwertabstufungen bieten für mich im Zusammenschluss mit dem Weißraum des Papiers ein unerschöpfliches bildnerisches Potential, dem mein Interesse gilt. Im Spannungsfeld zwischen Polaritäten, wie dem Spiel mit dem Konkreten und Nichtkonkreten, dem Gegenüberstellen von Formgebung und Formauflösung, ergeben sich für mich stetig neue Fragen, die wiederum Möglichkeiten eröffnen und Antrieb meines Handelns sind.

Alina Gorny
1991 geboren in Essen
seit 2012 Kunststudium an der TU Dortmund mit dem Schwerpunkt Graphik und Fotografie
Das Zusammenspiel von Materialität, Form und Farbe beeinflusst meine Arbeit beim Drucken. Dabei spielen Gegensätzlichkeiten in der Materialwahl genauso eine Rolle, wie Zufall und Steuerung. Jedes Material bringt neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die im Arbeitsprozess aufeinander treffen. Stoff und Papier verbinden sich jeweils auf unterschiedlicher Weise mit Holz. Die Weichheit des Stoffes kann die Härte des Holzes auflösen, gleichzeitig kann der Abdruck des Holzes samtig wirken, das Papier jedoch starr erscheinen.
Im Prozess bleibt die charakteristische Oberfläche des Holzes im Abdruck unverändert. Durch Legen, Stecken oder Nähen von Falten entstehen neue Formen, Flächen und Grauwerte. Durch Auftrennen und erneutes Nähen oder Falten wird die Komposition aufgebrochen und weiterentwickelt. Diese Bearbeitung der ursprünglich zweidimensionalen Bildträger lässt komplexe Räume entstehen, die neue Perspektiven eröffnen.

 

Matthias Plankmann
studiert seit 2012 Kunst mit dem Schwerpunkt Graphik bei Prof. Bettina van Haaren und Patrick Borchers  an der TU Dortmund. Seine Arbeit wurde mit dem  Kunstpreis für Graphik  der TU Dortmund  ausgezeichnet. Er gründete zusammen mit Christian Spieß das Projekt LichtGestalten.
Ausstellungen.
In meinen Chine-Collés bildet sich der Vorgang der Wiederholung als grundlegendes Gestaltungsprinzip heraus.
Zufall und Bewusstheit sind die Triebkräfte meiner Arbeit. Das Erscheinungsbild der einzeln Arbeiten entbehrt zunächst jeder Vorlage, sie sind spontane selbstbezügliche, lineare Äußerungen.  Dabei entsteht zumeist ein Zusammenspiel von organischen und architektonischen Linien. Schwarze, einförmige, sich repetierende Strichbewegungen korrelieren mit zart gefärbten Linien, die ebenfalls dem Prinzip der regelmäßigen Wiederholung folgen. Eine jede Linie reagiert auf die Strichbewegung ihrer benachbarten. Mal stehen sie sehr nah beieinander, mal vergrößern sich ihre Abstände.  Daraus entwickeln sie sich zu flächig auswachsenden Musterungen. Die ausgewogene Setzung von radierten Linien und eingepressten Farbelemente ist mir ein weiteres zentrales Anliegen. Letztendlich entstehen so sehr reduzierte und stille Arbeiten.


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